🐾 Struktur schafft Freiheit – Warum planvolle Spaziergänge so wichtig sind
- Daniela Fege
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- 6. Okt. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 1. Dez. 2025

Kennst du das: Man geht los, der Hund schnüffelt hier, schaut dort – und irgendwie ist man unterwegs, ohne dass wirklich etwas „passiert“. Doch genau das ist das Problem. Für viele Hunde – insbesondere für unsere Jagdhunderassen – bedeutet so ein Spaziergang keine Entspannung, sondern eine Reizüberflutung ohne klare Aufgabe.
🌿 Struktur statt Zufall
Unsere Hunde brauchen Orientierung, Aufgaben und gemeinsame Erlebnisse. Das gibt ihnen Sicherheit – und uns die Möglichkeit, sie fair und konsequent zu führen.
Denn: Ein strukturierter Spaziergang ist kein Zwang, sondern die Basis für echten Freiraum.
🎯 Warum ein Plan, ein Fokus und ein Ziel wichtig sind
Jeder Spaziergang sollte eine klare Idee haben:
Was möchte ich heute mit meinem Hund üben?
Welche Umgebung nutze ich dafür?
Wo darf er zur Ruhe kommen oder frei laufen?
Mit einem kleinen Plan im Kopf schaffst du eine Routine, die dein Hund versteht – und die ihn verlässlich führt. Das Ergebnis: mehr Ruhe, mehr Aufmerksamkeit, mehr Zusammenarbeit.
Meine Routine fängt an aufgeregten Tagen mit der Ruhe-Übung an, oder ich starte mit einer Übung zur Leinenführigkeit - bis zur nächsten Wegkreuzung, dann Freizeit mit Schnüffelmöglichkeit und Möglichkeit sich zu lösen, weiter mit einer kleinen Apportier oder Suchaufgabe, Slalomlaufen, Rückrufübungen oder Stopp aus der Bewegung - was ist denn deine Lieblingsroutine?
🐕🦺 Apportieren – Struktur mit Spaßfaktor
Eine besonders einfache, aber unglaublich effektive Art, Struktur in den Spaziergang zu bringen, ist das Apportieren. Du brauchst kein großes Equipment und keine stundenlangen Vorbereitungen – nur ein paar Dummys, etwas Futter und eine Idee, was ihr gemeinsam erarbeiten wollt.
Beim Apportieren trainierst du ganz automatisch:
✅ Bindung – dein Hund lernt, auf dich zu achten und auf dein Signal zu warten.
✅ Impulskontrolle – er darf erst los, wenn du es erlaubst.
✅ Gehorsam – Kommandos werden unter Ablenkung gefestigt.
Es ist also praktisch Erziehung durch die Hintertür – mit Spaß, Sinn und Verstand.Und das Beste: Du nutzt die Natur, die Umgebung, den Wald oder den See ganz spielerisch für eure Übungen.
👉 Mehr über den Kurs „Apportieren – Jagdnahe Auslastung mit System“ findest du hier:
🧺 Die richtige Ausstattung – dein Werkzeug für klare Aufgaben
Wenn du jetzt Lust bekommen hast, mit dem Apportieren loszulegen und nicht genau weißt, wie du am Besten starten sollst, oder welches Equipment sinnvoll ist?
In meinem nächsten Blogartikel findest du eine übersichtliche Liste der (meiner Meinung nach) unbedingt notwendigen Standard-Dummy-Ausrüstung.
Denn: das richtige Material erleichtert den Einstieg und sorgt für Klarheit im Training.
✨ Fazit
Struktur schafft Freiheit – das gilt für unsere Hunde genauso wie für uns selbst. Ein klarer Plan, eine gemeinsame Aufgabe und ein Ziel machen den Spaziergang zu einer wertvollen Trainingseinheit, statt zu einem reinen „Bewegungsausflug“.
Wenn du deinem Hund regelmäßig kleine, jagdnahe Aufgaben gibst, dann schenkt er dir das Schönste, was es im Training gibt: Aufmerksamkeit und Vertrauen.
📅 Lust auf Ideen für mehr Struktur in euem Alltag?


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